Einsatzstatistik 2014

Einsatzzeit von 15.02.2014 17:42
bis 15.02.2014 20:30
Zeit 2:48
Einsatz Brand 3 - Zimmerbrand
Art Brandeinsatz
Ort Gronig - Humweilerstraße
Beteiligte Züge Zug 1Zug 2Zug 3
Beteiligte Fahrzeuge ELW 2GW-THHLFKdoWLFMTW 1-18MTW 2-18MZFStLF 2-48StLF 3-48
Beschreibung

Situation:

  • Küchenbrand im ersten Obergeschoss

 

Maßnahmen:

  • Sichern der Einsatzstelle
  • Brandbekämpfung
  • Brandschutz sicherstellen
  • Entrauchung
  • Nachkontrolle auf Glut- Brandnester

 

Sonstige beteiligte Behörden/Institutionen:

  • Florian Tholey 0/7
  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Polizei
  • Energieversorungsunternehmen
Pressetexte

Eltern retten ihre Kinder aus brennendem Haus

Unglück in Gronig: Fünf Verletzte – Opfer in Klinik – Gebäude abgeriegelt


Ein Brand in der Küche eines Wohnhauses im Oberthaler Ortsteil Gronig hat am frühen Samstagabend einen massiven Feuerwehreinsatz gefordert. Dichter Qualm erschwerte den Rettern die Arbeit.


Gronig. Rauchschwaden quellen aus einem Fenster im ersten Stock. Stechend-beißender Geruch liegt in der Luft. Martinshörner gellen. Rote Einsatzwagen
säumen die Hummweilerstraße in Gronig. Großeinsatz für die Feuerwehren am frühen Samstagabend. Auslöser: Ein Zimmer steht in Flammen,
meldete kurz vorher die zentrale Einsatzleitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg. Da hatten sich bereits die betroffenen Bewohner in Sicherheit gebracht.

Allerdings kamen sie nicht ungeschoren davon. Denn wie Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer berichtet, retteten ein Mann und seine Frau ihre beiden Kleinkinder „in einer dramatischen Rettungsaktion“ aus dem brennenden Haus. Dafür mussten sich der 42-jährige Vater und die zehn Jahre jüngere Mutter ungeschützt einen Weg durch giftigen Rauch bahnen, der sich im gesamten Gebäude ausgebreitet hatte. Dort waren noch die beiden Töchter, vier
Jahre und gerade mal 18 Monate. Die vier Opfer erlitten Rauchvergiftungen, wurden laut Schäfer dadurch sogar teils schwer verletzt. Die Familie
wurde in die Klinik nach Neunkirchen- Kohlhof gebracht.

Unterdessen schlugen sich kurz vor 18 Uhr mehrere Feuerwehreinheiten zur Unglücksstelle im Haus durch. Nur mit Atemschutzmasken gelang ihnen
das. Der Rauch sei im Obergeschoss so dicht gewesen, dass es den Helfern nur mit Mühe möglich war, zum Brandherd in der Küche vorzudringen. Eine
Wärmebildkamera kam zusätzlich zum Einsatz Zwei Stunden brauchten sie, um das Feuer zu löschen und anschließend mit speziellen Geräten den Rauch
aus dem Wohnhaus zu bekommen.

Doch trotz dieses Einsatzes muss die Familie zumindest vorübergehend
anderweitig untergebracht werden. Denn wie ein Sprecher des Kriminaldauerdienstes beim Landespolizeipräsidium in Saarbrücken informiert,
sei das Gebäude „zurzeit nicht bewohnbar und abgeriegelt“.Die Gemeinde suche daher eine Übergangsbleibe für die Eltern und die beiden Kinder, ergänzt Dirk Schäfer.

Die Untersuchungen zur Brandursache sollen nach Angaben der Kriminalpolizei heute beginnen. Darum ist bislangüber Schadenshöhe und -ursache auch noch nichts bekannt. Übrigens erlitt auch ein Feuerwehrmann Verletzungen. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort, was laut Schäfer völlig ausreichte.

 

Quelle: Saarbrücker Zeitung / Lokalteil St. Wendel vom 17.02.2014

 

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