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Grippeschutzinformation der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung |
Die Influenza ist erkennbar an folgendem Krankheitsbild:
Weitere Symptome können allgemeine Schwäche, Schweißausbrüche und Halsschmerzen sein.
Wie der Name sagt, ist die Schweinegrippe eine Virusinfektion von Schweinen. Sie ist seit den 30er-Jahren bekannt und kommt relativ häufig vor, verläuft für die Tiere aber selten tödlich.
Bei dem neuen H1N1 Virus ist dies jedoch anders. Er hat sich so verändert, dass eine Mischung aus Grippeviren von Schwein, Vögeln und Menschen als Variante des Influenzavirus A, Subtyp H1N1, von Mensch zu Mensch überspringt.
Diese haben gegen den neuen Erreger aber keine Antikörper. Das Virus kann ohne Gegenwehr des Immunsystems angreifen.
NEIN. Die amerikanische Seuchenschutzbehörde geht davon aus, dass Lebensmittel die Viren nicht übertragen können.
Das Erhitzen von Fleisch über 72 Grad tötet die Schweinegrippeviren mit Sicherheit ab. Es gab bisher auch noch nie Hinweise darauf, dass sich Menschen etwa über rohen Schinken angesteckt hätten.
Im Augenblick ist ein Mundschutz in Deutschland völlig übertrieben, da bislang keine Infektionsgefahr besteht und vermutlich auch nicht in großem Umfang auftreten wird.
Für den Ernstfall gelten die üblichen Hygienemaßnahmen wie bei jeder Grippewelle:
Jedes Husten oder Niesen, jeder Griff zum Telefonhörer oder Türgriff bringt die Tröpfcheninfektion in Gang.
Ja. Grippemittel, die Influenzaviren daran hindern, sich zu vermehren, wirken nach Erkenntnissen der amerikanischen Infektionsschutzbehörde auch gegen das neue Schweinegrippevirus.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat eine Bürger-Hotline zum Thema "Neue Grippe" eingerichtet. Die Hotline ist montags bis donnerstags in der Zeit zwischen 8-18 Uhr und freitags zwischen 8-12 Uhr zu erreichen. Hotline-Nummer: 01805 99 66 19 (Kostenpflichtig. 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz. Abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen möglich)