Markt hilft krebskranken Kindern

Mit einem dicken Scheck aus dem Fest zum 20-jährigen Jubiläum konnten Brigitte Schneider und ihr Team aufwarten - auch die Jugendfeuerwehr hatte ihren Beitrag geleistet.

Die stolze Spendensumme von 3.200 Euro wurde am Edeka-Markt Oberthal übergeben

OBERTHAL Stolz blickte die Spendenbeauftragte Anne Gouverneur auf den Spendencheck, den ihr die Oberthaler Edeka-Marktchefin Brigitte Schneider überreichte. 3.200 Euro kamen dabei der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland zugute.

Diesen Betrag erzielte der Markt durch eine Tombola, sowie Kuchen- und Rostwurstverkauf während der Jubiläumswoche vom 19. bis 24. April. Brigitte Schneider: „1.520 Euro haben wir durch unsere Aktionen eingenommen und 1.680 Euro hat unser Geschäft selbst gespendet.“

In der Jubiläumswoche erwarteten die Edeka-Kunden neben den Spendenaktionen zahlreiche Attraktionen. Von einer Ananasshow des „Häuptling der Exoten“ Ali Mwambaya, über Kochen im Markt, einem Schlemmerabend für die Kunden, Kinderschminken, eine Hüpfburg, eine Zaubershow mit Martin Mathias, einen Malwettbewerb, Kuchen- und Rostwurstverkauf in einem Festzelt, war für jeden Geschmack etwas dabei.

„Das ganze Personal hat Kuchen gebacken, den ehemalige Mitarbeiter schließlich bei unserem Fest verkauft haben“, so Schneider.

Dabei konnte die Oberthaler Jugendfeuerwehr auch durch den Verkauf von Rostwürsten weitere 500 Euro erwirtschaften.

So war es möglich, eine Asienreise zu verlosen und weitere 250 Euro an die Kinderhilfe für Kenia Vipingo zu spenden. Durch dieses Projekt wird der Bau einer Schule in Vipingo-Msumarini finanziert.

„Mir lagen soziale Dinge schon immer am Herzen“, erklärte Brigitte Schneider. Daher sei es ihr auch wichtig gewesen, solche Projekte wie Vipingo oder die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland zu unterstützen.

Anne Gouverneur: „Durch solche Spendenaktionen ist unsere Arbeit überhaupt erst möglich. Dafür sind wir sehr dankbar.“ In ihrer Initiative erfüllen sie krebskranken Kindern letzte Wünsche und investieren unter anderem in die Eltern- und Geschwisterwohnung, in der Familienangehörige die krebskranken Kindern während ihrer Therapie bleiben können. eva

 

Quelle: Wochenspiegel